Moderne Finanzierungsformen im betrieblichen Umfeld

April 9, 2019 by  
Erschienen unter Wissenswertes zu Finanzen

Sie werden vermutlich mit den klassischen Finanzierungsformen, wie etwa der Kreditfinanzierung oder der Hypothekarfinanzierung, vertraut sein. Auch das Leasing ist mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen und neben der klassischen Kreditfinanzierung nimmt sie mittlerweile auch einen festen Platz beim Autokauf ein. In den letzten Jahren ist zudem der Begriff des Finetrading in den Medien erschienen. Vielen Menschen ist dies noch kein sonderlicher Begriff, obwohl es schon zahlreiche FineTrading Anbieter in Deutschland gibt. Es ist heute aus der Finanzwirtschaft nicht mehr wegzudenken und gilt als attraktive und innovative Finanzdienstleistung innerhalb des gesamten Finanzierungsspektrums.

Was versteht man darunter?

Unter dem Begriff des Finetradings versteht man eine bankenunabhängige Finanzdienstleistung. Man kann sie nicht in die klassischen Finanzierungsformen einordnen. Es ist sehr stark dem Prinzip des Factorings ähnlich und dient somit der Finanzierung des Umlaufvermögens im Unternehmen. Der Finetrader spielt in dieser Finanzierungsart eine sehr spezielle Rolle. Als Finetrader bezeichnet man eine Person, die als Zwischenhändler zwischen einem Lieferanten und dem Käufer in Erscheinung tritt. Die Form erinnert an das Factoring, wobei hier der Finetrader die Vorfinanzierung übernimmt. Er schaltet sich als Zwischenhändler in die Vertragsgestaltung ein und räumt damit auch ein verlängertes Zahlungsziel ein bzw. ermöglicht es dem Käufer, dieses verlängerte Zahlungsziel durchzuführen. Der Käufer der Waren kann somit mehr Spielraum bei der Bereitstellung zur Liquidität schaffen. Es wird ihm also de facto ein Kredit gewährt, welcher er dem Kunden ermöglicht.

Welche Differenzen lassen sich zu anderen Finanzierungsformen erkennen

Die Unterschiede zu alternativen Finanzierungsformen liegen klar auf der Hand. Meist wird das FineTrading mit dem Factoring verwechselt. Dies erfolgt auch nicht ohne Grund, denn auch beim Factoring kommt es zu einer Vorfinanzierung eines Warengeschäftes. Allerdings erfolgt beim Factoring erst ein Kauf einer offenen Forderung. Dies bedeutet auch, dass man hinsichtlich des Geschäftsabschlusses das Geschäft schon unter Dach und Fach gebracht hat. Es ist auch hier kein klares Zahlungsziel vorgeben. Beim Factoring wird dem Gläubiger ganz einfach eine Schuld abgekauft und der offene Betrag überwiesen. Hier wird das Geschäft meist gleich zu Beginn (also der Rechnungsstellung) fällig und die Forderung abgetreten. Man entgeht also gleich zu Beginn der Erstellung der Rechnung der Forderung und dem Risiko des Zahlungsausfalls.

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