Sterbeversicherung – eine vorausschauende Maßnahme

Noch immer ist der Tod ein Thema in unserer Gesellschaft, mit dem man sich sehr ungern auseinandersetzt. Dennoch ist es durchaus sinnvoll, sich bereits zu Lebzeiten einige Gedanken über eine mögliche Sterbegeldversicherung zu machen. Beim Eintritt des Versicherungsfalls kann durch den rechtzeitigen Abschluss einer Versicherung den Angehörigen eine hohe finanzielle Belastung durch die anstehenden Kosten genommen werden.

Eine Sterbegeldversicherung ist durchaus eine vorausschauende Maßnahme, um das persönliche Umfeld vor einem finanziellen Engpass zu schützen. Zumal eine würdevolle Beerdigung durchaus eine teure Angelegenheit sein kann. Für die nächsten Angehörigen ist bereits der Tod eines geliebten Menschen eine sehr große Belastung, wenn dann noch Sorgen über das Begleichen der auflaufenden Rechnungen hinzukommen, ist der Stress für viele Menschen unerträglich. Durch einen geeigneten Versicherungsschutz kann diese schwierige Zeit zumindest aus finanzieller Sicht etwas gemildert werden.

Noch vor Jahren wurde bei einem Todesfall das sogenannte Sterbegeld von der gesetzlichen Krankenversicherung gezahlt. Bereits 2004 wurde diese finanzielle Unterstützung aus dem Leistungskatalog der Krankenversicherungen strichen. Heute fließt eine vergleichbare Leistung nur noch bei Beamten. In einigen Branchen übernimmt der Arbeitgeber eine ähnliche Leistung, diese muss allerdings Bestandteil des jeweiligen Tarifvertrages sein. Ansonsten muss jeder Bürger dieses Landes selbst für die Kosten einer Beerdigung oder einer Trauerfeier aufkommen.

Keine Gesundheitsprüfung notwendig

Grundsätzlich ist der Abschluss einer Sterbeversicherung eine Angelegenheit, die ohne große Mühe und einer geringen, finanziellen Belastung vonstattengeht. Der Abschluss kann bei den meisten Angeboten in einer Altersspanne zwischen dem 40. und dem 90. Lebensjahr des Versicherungsnehmers abgeschlossen werden. Im Gegensatz zu einer klassischen Lebensversicherung wird bei einer Sterbegeldversicherung auf eine umfassende Gesundheitsprüfung verzichtet.

Bereits nach einer Wartezeit von sechs Monaten wird beim unerwarteten Eintreffen des Versicherungsfalls die volle Versicherungssumme an die Angehörigen ausgezahlt. Einzige Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist die zuverlässige Zahlung der Beiträge, die sich auf dem Alter des Versicherungsnehmers bei dem Vertragsabschluss errechnet. Die Versicherung endet mit dem Tod des Versicherungsnehmers.

Sind nach dem Ableben alle Formalitäten erfüllt, wird der im Vertrag festgelegte Betrag ausgezahlt. Dabei kann der Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluss die bevollmächtigte Person selbst bestimmen. Zumal lassen sich noch weitere Details zu der gewünschten Beisetzung festlegen. Auf Wunsch kann die Versicherungsleistung auch um eine anwaltliche Erbrechtsberatung erweitert werden.

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