Basiswissen Berufsunfähigkeit

Dezember 4, 2013 by  
Erschienen unter Wissenswertes zu Versicherungen

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Die Gefahr, aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Beruf auszuscheiden, ist hoch: Etwa ein Viertel aller Bundesbürger können ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr bis zum Rentenalter ausüben! Die Hauptursachen: Schäden an Wirbelsäule und Gelenken (35%), seelische Erkrankungen (15%), Herz-Kreislauf-Krankheiten (13%) und Tumore (11%).Das Risiko der Berufsunfähigkeit besteht im Prinzip in jedem Beruf. Besonders gefährdet sind allerdings Berufstätige mit Tätigkeiten, die körperlich oder seelisch stark belastend sind. Fliesenleger, Feuerwehrmänner oder Krankenpfleger, aber auch Lehrer oder Musiker werden statistisch gesehen häufiger berufsunfähig als kaufmännische Angestellte, Verwaltungsbeamte, Ärzte oder Architekten.

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist Ihre finanzielle Versorgung für den Fall, dass Sie plötzlich durch Unfall oder Krankheit nicht mehr in Ihrem erlernten Beruf arbeiten können, sichergestellt. Wenn Sie berufsunfähig werden sollten, zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung eine regelmäßige Berufsunfähigkeitsrente an Sie aus. So wird der durch die Berufsunfähigkeit entstehende Einkommensverlust bis zum Eintritt des regulären Rentenalters für Ihre Altersrente (für gewöhnlich mit 65 Jahren) aufgefangen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Berufstätige unverzichtbar – ganz besonders, wenn nicht nur Sie, sondern auch Ihre Familie auf Ihr Einkommen angewiesen sind. Ob Sie als selbständiger Unternehmer oder in einem festen Angestelltenverhältnis arbeiten, ist bei der Berufsunfähigkeit nicht von Bedeutung: die Vorsorge mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung ist ein Muss für jeden Erwerbstätigen, da ein gesetzlicher Schutz gegen Berufsunfähigkeit nicht mehr existiert. Die unter Umständen vergleichbare gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente bewegt sich für diejenigen, die sie überhaupt noch in Anspruch nehmen können, auf Sozialhilfeniveau – außerdem wird Sie nur in dem Fall gezahlt, wenn die Erwerbsunfähigkeit der betreffenden Person eintritt. Der Hauptunterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit lässt sich am besten wie folgt beschreiben: berufsunfähig ist, wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem erlernten Beruf arbeiten kann. Erwerbsunfähigkeit dagegen liegt erst dann vor, wenn man aus gesundheitlichen Gründen in gar keinem, auch nur theoretisch denkbaren Beruf mehr voll tätig sein kann.

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